Die Bauarbeiten gehen weiter

 

Die ersten Zementsäulen verfestigen sich. Es ging recht rassig vorwärts mit den Arbeiten, da das Projekt grosses Interesse geweckt hat in den weiteren Bañados und die Freiwilligen zahlreich erschienen sind, um Sand und Kies zu schaufeln und beim Füllen der Säulen zu helfen. Die Holzverschalung kann schon ein Tag danach entfernt werden, es dauert dann aber ein Weilchen, diese für das nächste Haus wieder richtig vertikal auszurichten und die Fugen mit Zementsackpapier dicht zu machen.

Die Säulen überragen die Hausdächer der jetzigen Häuser und erreichen fast das Niveau der Aufschüttung.

Der Betonmischer im Einsatz. Für eine Säule muss er drei Mal mit drei grossen Kesseln Steinen, einem mit Wasser, zwei mit Sand und zwei Maurer-Kessel Zement gefüllt werden. 

Den Sand mussten wir nicht kaufen, da beim Ausbaggern der Auffüllungen während der Überschwemmung rund um die Häuser so viel Sand angeschwemmt wurde, dass es am Rande derselben etwa eine meterdicke Sandgrube gab.

 
Die fertige Betonmischung wird in Maurerkesseln an die Spitze der Säule gereicht. Wenn genug Leute mithelfen, können problemlos sechs Säulen an einem Tag gefüllt werden.

Die zweite Serie von Säulen wird entschalt...

Gleichzeitig während dem Füllen der Säulen mit Beton, hat Dorotheo seelenruhig eine kleine Portion des traditionellen Mandioca/Mais-Gebäcks im Tatakua (runder Ofen aus Backsteinen und Lehm gefertigt) gebacken. Und während im Hinterhof gebaut und gebacken wird, organisiert Frau Tuti die Suppenküche in einem Unterstand im Vorhof.

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